Die DSR-Serie baut auf dem Erfolg des DS1800 in Sachen sicherer KVM-Verbindungen über IP auf. Die DSR-Geräte wurden entwickelt, um den Anforderungen des Managements moderner Rechenzentren gerecht zu werden. Die Geräte der DSR-Serie ermöglichen Ihnen den vollen Zugriff auf Ihre Server - 24 Stunden am Tag, direkt am Rack und/oder von jedem anderen Ort der Welt.
Da die Avocent DSR-Geräte ans herkömmliche LAN angeschlossen wird, sind komplizierte Verkabelungen nicht mehr erforderlich. Alle analogen KVM-Signale werden in Echtzeit digitalisiert und verwenden Standard-Ethernet-Protokolle. Diese Daten werden sodann von Komprimierungs-Maschinen, welche schon übertragene Informationen mit neuen, vom Server kommenden Informationen vergleichen. Sind die Veränderungen einmal analysiert, werden sie zu einem Hochleistungs-Prozessor weitergeleitet, der die Informationen packt und sie via Internet zum Anwender schickt. Dieser User kann nun den Bildschirminhalt der Computer mittels des PC-basierten Programmes DSView sehen.
Avocent DSView zeigt dem User eine Liste von Computern an, für welche er eine Zugriffserlaubnis hat. Wählt der User einen Computer aus, wird eine Verbindung zwischen DSView und dem jeweiligen Port am DSR hergestellt. Bildinformationen werden dann vom DSR zum DSView gesendet. Der Bildschirminhalt des entfernten Computers wird nun skaliert und dem Fenster des PCs angepasst, auf welchem DSView installiert ist. Somit ist es möglich, mehrere Computer gleichzeitig zu sehen - jeden in einem eigenen Fenster. Diese Fenster können beliebig auf dem Bildschirm angeordnet werden. Die Stärke der DSView 3 Software ist die Hub & Spoke Architketur. Ein reduntantes Datenbank System, inklusive SNMP- und IPMI-Proxy-Funktion. Benutzer authentifizieren sich sicher an einem zentralen Management Hub Server oder an einem der bis zu 15 gespiegelten Spoke Server. Spoke Server sind aktive Backup Server. Vorteile gegenüber DSView 2:
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Beim Einsatz der in Servern zum Out-of-Band-Remote-Zugriff auf Sensoren von Zielgeräten eingebetteten Avocent OSA-Technologie IPMI (Intelligent Platform Management Interface) ist die Verwaltung der Stromversorgung ein entscheidender Vorteil. Darüber hinaus können IT-Administratoren den Systemstatus einschließlich Temperatur, Lüfter und Spannung überwachen und steuern.
Die IPMI-Daten werden auf einem von Betriebssystem, BIOS und CPU unabhängigen, eigenständigen Server gespeichert, und können selbst dann verwendet werden, wenn das Betriebssystem nicht reagiert.
Der Avocent DSR KVM Umschalter kann entweder an das existierende LAN oder an ein separates Out-of-Band LAN angeschlossen werden. Bei vollständiger Aktualisierung des High-Resolution-Bildschirminhaltes kommt es zu einer Spitzenbelastung des Netzwerkes von etwa 20-30 Mbits pro Sekunde.
In typischen Installationen mit 10 bis 20 Usern, die simultan auf die Server einer 100 Mbit Collision Domain zugreifen, geschieht die Übertragung der KVM-Signale in den meisten Fällen in nahezu Echtzeit.
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